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Der Dürre-Leitfaden

Wie lange ein Bestand ohne Regen auskommt, hängt an der Bodenart und an der Durchwurzelungstiefe. Ein Sandboden mit 60 Zentimeter Wurzelraum reicht bei 6 Millimeter Verdunstung am Tag etwa zehn Tage, ein Schluffboden mit einem Meter Wurzelraum über vierzig. Der Leitfaden behandelt in getrennten Teilen die laufende Trockenphase und die Vorsorge über Jahre, jeweils für die Bodenarbeit und für die Präparate, mit Mengen, Uhrzeiten und Belegen.

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15 Seiten A4 · kostenlos gegen E-Mail-Adresse · Weitergabe ausdrücklich erwünscht

Was drinsteht

  1. 01

    Dürre in Zahlen

    Wie der Dürremonitor des UFZ rechnet, was die sechs Klassen des Bodenfeuchteindex bedeuten und warum Oberboden und Gesamtboden verschiedene Fragen beantworten.

  2. 02

    Der Wasservorrat im Boden

    Nutzbare Feldkapazität je Bodenart als Balken, dazu zwei Rechenbeispiele: wie viele Sommertage ein Schluffboden aushält und wie viele ein Sandboden.

  3. 03

    Humus und Bodenwasser

    Die gemessene Größenordnung, die Gegenposition aus der älteren Literatur und die Umrechnung von Humus auf organischen Kohlenstoff.

  4. 04

    Infiltration und Verdunstung

    Wie viel Regen ankommt und wie viel wieder verdunstet, mit den Befunden aus dem DOK-Versuch.

  5. 05

    Die Pflanze bei Wassermangel

    Spaltöffnungen, Wurzelleitfähigkeit und was die arbuskuläre Mykorrhiza daran ändert.

  6. 06

    Am Boden in der Trockenphase

    Was in Tagen und Wochen noch wirkt: Bedeckung halten, flach hacken, Befahrung aussetzen, Dürremonitor und Regenmesser mitlesen.

  7. 07

    Die Präparate bei Trockenheit

    Mittel, Zeitpunkt und Menge in einer Tafel, jede Zeile mit ihrer Belegart. Dazu die Warnung zum Hornkiesel im Wortlaut.

  8. 08

    Ansetzen und ausbringen

    Die fünf Schritte von der Wasserqualität bis zur Düse, mit Mengen je Hektar, Rührdauer und dem Zeitfenster zwischen Rühren und Spritzen. Dazu Tees und Dekokte mit Mengen.

  9. 09

    Vorsorge am Boden

    Was den Vorrat über Jahre vergrößert: Zwischenfrucht, Gefüge, Wurzelraum, Windschutz. Mit Grenzwerten für Reifendruck und Radlast und den Messwerten aus der Agroforstforschung.

  10. 10

    Fahrplan durch die Trockenphase

    Drei Zeiträume, zwei Spuren nebeneinander: am Boden und mit den Präparaten. Jede Zeile eine Maßnahme mit Menge und Uhrzeit.

  11. 11

    Zwei Bögen zum Ausfüllen

    Die Dürre-Checkliste zum Abhaken und das Dürre-Protokoll für Regen, Index, Maßnahme und Wirkung. Beide gibt es auch einzeln.

Titelseite: Der Dürre-Leitfaden

15 Seiten, A4, druckfertig

Drei Zahlen aus dem Heft

1,16 mmmehr nutzbare Feldkapazität je 100 mm Boden, wenn der organische Kohlenstoff um ein Massenprozent steigt. Mittel aus 60 Studien.
6–7 mmWasser verdunsten an einem Sommertag über einer Grasfläche. Daran hängt jede Vorratsrechnung.
28 mmje Dezimeter hält ein reiner Schluffboden pflanzenverfügbar fest, ein Grobsand nur 7. Die Bodenart entscheidet die Größenordnung.

Belegarten sind gekennzeichnet

Feldversuche und amtliche Daten stehen mit Messung, Angaben aus der biodynamischen Fachliteratur mit Werk, Erfahrungen aus der Praxis mit Bericht. Die Praxis ist älter als ihre Vermessung; wo beide dasselbe sagen, steht die Empfehlung fester.

Quellen unter anderem: UFZ-Dürremonitor · Umweltbundesamt · DOK-Versuch des FiBL Frick und von Agroscope · Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz · Minasny und McBratney 2018 · Hudson 1994 · Chandrasekaran 2022 · Abdalla u. a. 2023 · Humusleitfaden 2.0 des HumusReich-Netzwerks · Pierre & Vincent Masson · Walter Stappung.

Gehört zum Präparate-Handbuch

Der Leitfaden nennt Größenordnungen und Anwendungsregeln für einen Fall. Das Handbuch und das Betriebsbuch führen durch das ganze Jahr: Monatsseiten für Acker, Wein und Obst sowie Gärtnerei, Mengen und Ausbringtechnik mit Quellenangabe, taggenauer Aussaatkalender.